TAKE MY HAND - Awareness and Respect
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Gerrys Welpen / Take my Help / Hand
So hieß das erste Projekt, welches im Laufe der Zeit mehrere Namen erhielt. Grob könnte man das als eine „Online Ratgeberkolumne“ betrachten, in der Menschen auf mich zu kamen, um Rat zu erhalten für Lebenssituationen. Auch wenn andere das Projekt als „nicht erfolgreich“ betrachten würden, gab es einige Menschen, die es genutzt haben. So war es für mich sehr erfolgreich.AWARENESS & RESPECT
Dieses Projekt wurde 2024 ins Leben gerufen. Primär um auf Missstände in der queeren Community hinzuweisen durch Erlebtes ihrer Mitglieder. Auch dieses Projekt hatte zwar nicht viele Beiträge, aber dennoch war es für mich erfolgreich für mich. Beide Projekte haben es geschafft, Menschen zum Nachdenken anzuregen.Dieses Projekt ist eine gemeinsame Plattform für Sichtbarkeit, Austausch und Unterstützung innerhalb der Petplayer-, Fetisch- und queeren Community. Es verbindet persönliche Geschichten mit reflektierter Einordnung und einer begleitenden Beratungskolumne. Nicht als Selbsthilfeversprechen, sondern als Raum für Wahrnehmung, Verantwortung und ehrliche Auseinandersetzung.
Im Mittelpunkt stehen Erfahrungen, Gefühle und Situationen, die Menschen innerhalb der Community belastet, verletzt oder ausgeschlossen haben. Nicht das Sensationelle, sondern das, was hängen bleibt. Das, was oft über Jahre im Kopf oder Körper sitzt. Geschichten über Grenzverletzungen, Unsichtbarkeit, Scham, Krankheit, Ausgrenzung oder Respektlosigkeit – unabhängig davon, ob sie aktuell sind oder lange zurückliegen.
Thematisch umfasst das Projekt unter anderem:
- Psychische Krankheiten
- Respektlosigkeiten
- Fragwürdiges was ein Unwohlsein in dir ausgelöst hat
- Verbale / psychische / physische Gewalt
- Ausgegrenzt werden
- Diskriminierung / Shaming jeglicher Couleur (Kink, Gear, Age, Body, etc. pp.)
- Disabilities
- Depressionen
- Physische Krankheiten
- Nicht ernst genommen werden
Auch ähnliche oder gleiche Themen dürfen mehrfach aufgegriffen werden. Menschen erleben Situationen unterschiedlich, und genau diese Unterschiede sind Teil dessen, was sichtbar werden soll.
Neben den Geschichten entsteht innerhalb desselben Projekts eine feste Kolumne, in der LeserInnen anonym oder offen um Rat bitten können. Viele Probleme betreffen mehr als nur eine einzelne Person – deshalb werden ausgewählte Anfragen veröffentlicht und darunter beantwortet. Veröffentlicht werden je nach Wunsch ein anonymer Hinweis oder ein verkürzter Vorname mit Ort/Bundesland, Land und Alter, z. B. „G aus Berlin, 31 schrieb: …“. Auf Wunsch kann auch der vollständige Vorname genannt werden.
Meine Antworten basieren auf Lebenserfahrung, Beobachtung und Reflexion – nicht auf einer therapeutischen oder medizinischen Ausbildung. Ich bin kein ausgebildeter Psychologe oder Arzt. Themen, die fachärztlichen oder psychologischen Rat erfordern, werden nicht öffentlich behandelt. In solchen Fällen erfolgt eine direkte Rückmeldung per Mail, ohne Veröffentlichung.
Damit diese Plattform kein Pranger, kein Voyeurismusraum und kein Ort für persönliche Abrechnungen wird, gelten klare Richtlinien für alle eingesendeten Texte:
Richtlinien
- Keine Namensnennungen
- Es ist nicht erwünscht, dass Namen von Tätern bekannt werden, die vielleicht gemobbt oder diskriminiert haben
- Keine Personenbeschreibungen
- Siehe oben
- Keine FSK 18 Beschreibungen
- Euer Text sollte mindestens 300 Worte beinhalten
- Mit weniger kann es passieren, dass das Gefühl, welches ihr vielleicht vermitteln wollt, nicht zur Geltung kommt.
- Jeder Mensch darf so viele Geschichten einsenden, wie er möchte. Allerdings nur eine Geschichte Pro Thema (z. B. Eine Geschichte zum Kinkshaming, eine zum Ageshaming und so weiter)
- Sollte jemand der Meinung sein, dass es doch zwei Geschichten zu dem gleichen Thema von ein und derselben Person geben sollte, darf diese Person mich natürlich gerne anschreiben und wir schauen, wie wir das regeln.
- Auch wenn ein Thema schon bedient wurde (z. B. Autismus in der Community), aber jemand anderes auch was dazu schreiben möchte, ist das herzlichst willkommen
Jeder Mensch empfindet Situationen und Aktionen anders. Daher ist es sogar sehr erwünscht, wenn mehrere Personen zu einem Thema eine Geschichte zur Verfügung stellen.
Das Formular und die Folgen
Wie eben erwähnt, findet ihr das Formular am Ende dieses Blogs. Folgende Felder sind darin enthalten und auch die Begründungen warum. Alle mit »DS« markierten Daten, werden natürlich nicht veröffentlicht oder außerhalb des Verwendungszweck gespeichert:- Name (wer bist du) (Pflicht) (DS) Ich möchte natürlich wissen, wessen Geschichte ich veröffentliche.
- E-Mail-Adresse (Pflicht) (DS) Natürlich muss ich auch kommunizieren können.
- Möchtest du deine Geschichte anonym veröffentlicht habe? (Ja / Nein) (Pflicht) Das ist natürlich besonders wichtig, da ich deine Privatsphäre schützen möchte.
- Wenn nein: Unter welchen Namen soll die Geschichte veröffentlicht werden? (Freiwillig, sollte jedoch ausgefüllt werden, wenn du »nein« bei der Anonymität auswählst.)
- Möchtest du mir ein Foto für den Themenstarter zur Verfügung stellen? (Freiwillig) Dies kommt natürlich drauf an, ob du anonym bleiben möchtest oder nicht. Wenn ja, dann ist diese Frage natürlich ad absurdum. Ich brauche das Bild für den Beitragsstarter, wie du oberhalb dieses Beitrags schon beispielhaft erkennen kannst.
- Deine Geschichte (Pflicht) Das Eingabefeld für deine Geschichte findest du hier
- Wichtige Hinweise (Pflicht) Diesen Hinweisen musst du zustimmen, um deine Geschichte einsenden zu können. Diese sind wie folgt:
- Du bist dir bewusst, dass dies kein Selbsthilfeprojekt ist. Alle Tipps und Ratschläge von mir oder den Kommentaren sind nach bestem Wissen und Gewissen des jeweiligen Autors.
- Du versicherst, dass deine Geschichte der Warheit entspricht.
- Deine Daten werden nur im Rahmen des AWARENESS & RESPECT Projekts, anonymisiert wenn du es wünschst, verwendet.
- Eine Datenweitergabe (Persönl. Daten und E-Mail-Adressen) an Dritte wird komplett ausgeschlossen.
- Sobald deine Geschichte veröffentlicht wurde, kann diese zu keiner Zeit zurückgefordert werden. Auch eine nachträgliche Löschung ist nicht möglich.
- Es besteht kein Recht deinerseits und keine Pflicht meinerseits, deine Geschichte zu veröffentlichen.
- Eine nachträgliche Anonymisierung der persönlichen Daten (Name, Foto) ist jederzeit möglich. Bitte nutze dafür das Kontaktformular auf der Take-My-Hand-Startseite.
- DSGVO – Erklärung (Pflicht) Weil ich es muss.
Alle Einsendungen werden vor Veröffentlichung geprüft. Ich nehme stilistische Korrekturen vor, um grobe Fehler zu vermeiden und niemanden bloßzustellen. Bei inhaltlich notwendigen Änderungen oder Zensuren erfolgt Rücksprache. Zu jedem veröffentlichten Beitrag teile ich anschließend mein eigenes Empfinden, klar getrennt vom eingesendeten Text.
Ziel dieses Projekts ist es, Aufmerksamkeit dafür zu schaffen, wie unterschiedlich Menschen fühlen und wahrnehmen. Was für den einen belanglos ist, kann für den anderen existenziell sein. Es geht nicht um Schuldzuweisungen, sondern um Verantwortung, Reflexion und Respekt. Um Grautöne statt Schwarz-Weiß-Denken. Um Community als etwas, das aktiv gestaltet werden muss.
Wenn dieses Projekt dazu beiträgt, dass Menschen ihr Verhalten hinterfragen, für sich oder andere einstehen oder bewusster miteinander umgehen, hat es seinen Zweck erfüllt. Auch ich will aus diesen Geschichten lernen. Niemand ist fehlerfrei, niemand unangreifbar, niemand dauerhaft stark.
Dieses Projekt soll ein Raum sein, in dem gesagt werden darf:
Ich bin hier. So fühle ich. Und das zählt.















