{"id":9839,"date":"2022-12-18T15:36:48","date_gmt":"2022-12-18T14:36:48","guid":{"rendered":"https:\/\/g-wie-gerry.de\/?p=9839"},"modified":"2025-12-13T23:56:25","modified_gmt":"2025-12-13T22:56:25","slug":"pseudowissenschaftliche-bilderklaerung-anxiety","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/g-wie-gerry.de\/en\/pseudowissenschaftliche-bilderklaerung-anxiety\/","title":{"rendered":"Pseudowissenschaftliche Bilderklaerung: Anxiety"},"content":{"rendered":"<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"9839\" class=\"elementor elementor-9839\" data-elementor-post-type=\"post\">\n\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-9560c20 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"9560c20\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-5ed3a0f\" data-id=\"5ed3a0f\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-e098b17 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"e098b17\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Wundert euch bitte nicht. Dieser Blog ist w\u00e4hrend des Designupdates ver\u00f6ffentlicht worden, da ich gerne das Bild, was ihr am 1.1. sehen werdet, auch aus (pseudo)psychologischer Sicht etwas erkl\u00e4ren m\u00f6chte. Das Bild findet ihr \u00fcbrigens im neuesten Beitrag von Gerry-does.art. <br \/>In der Bildbeschreibung dieses Bildes habe ich Folgendes geschrieben:<\/p><p>\u201eDu brauchst keine Angst zu haben\u201c ist nutzlos. Denn die Angst ist das, was einen an nichts anderes denken l\u00e4sst.<\/p><p>Was viele, die weniger von \u00c4ngsten betroffen sind, nicht verstehen ist, dass Angst durchaus was Irrationales ist. Und auch, dass wir wissen, dass wir keine Angst haben m\u00fcssten. Klar gibt es auch rationale \u00c4ngste. Gerade in der heutigen Zeit wenn man sich Viren oder die Wirtschaftslage anschaut. Aber bei dem Bild wird mehr auf irrationale \u00c4ngste gezielt. \u00c4ngste die keinen Sinn ergeben und oft sehr leicht getriggert werden k\u00f6nnen.<br \/>Und diese \u00c4ngste k\u00f6nnen so krankhaft werden, dass sie einen f\u00f6rmlich fesseln und einweben. Wie im Bild auch gezeigt und beschrieben. Und ja es gibt Menschen, die man wirklich triezen muss, damit sie auch mal sehen, dass das passiert nichts Schlimmes ist.<\/p><p>Angst vor Ver\u00e4nderungen ist zum Beispiel sehr verbreitet und betrifft mich auch sehr. Ich war acht Jahre in einer Wohnung zuhause, wo immer irgendwas passiert ist. Durchlauferhitzer ging kaputt, Decke kam runter, hier was kaputt, da was verschimmelt. Es war nervig und anstrengend und die beste Option war ein Umzug. Aber ich hatte Angst davor. <br \/>Warum? Naja. Man gew\u00f6hnt sich an Dinge. Oder anders. Man arrangiert sich irgendwann. Und dann will man nicht weg. Weil man sich mit Neuem arrangieren m\u00fcsste. Man sieht sich, ohne das sie \u00fcberhaupt da sind, schon mit neuen oder \u00e4hnlichen Problemen konfrontiert. Das, was w\u00e4re wenn Prinzip sozusagen.<\/p><p>Zustz\u00e4tzlich kam bei mir noch dazu, dass ich den Aufwand scheute. Immer noch scheue. Ich versuche mit meinem niedrigen Energiehaushalt, der durch die psychischen Krankheiten entsteht, mein Leben so gut es geht zu bew\u00e4ltigen. Aber dazu komme ich noch in dem Blog, der am 1.1.23 erscheinen wird. (Okay. Wenn ihr das hier lest, ist der 1.1.. Aber lassen wir das mal so stehen).<br \/>Daraus entsteht eine neue (wirklich?) irrationale Angst. Die Angst zu versagen und w\u00e4hrend dieser Ver\u00e4nderung zusammenzubrechen. Also schiebt man das alles sehr weit von sich weg. Weit genug, um die Angst in Schach zu halten.<\/p><p>Doch sie ist immer da. Wie ein kleines, d\u00e4monisches Stimmchen was dich im hintersten Teil deines Denkorgans immer daran erinnert. Immer nach dir greift. Und dieses Gef\u00fchl habe ich versucht mit in das Bild einflie\u00dfen zu lassen. <br \/>Und besonders schwierig ist es, Betroffene dazu zu bewegen, diese Angst tempor\u00e4r beiseitezulegen. Ich hab leider das Talent z. B. gegen\u00fcber Menschen, die mir wichtig sind, oder wo ich mehr Potential erkenne, sehr forsch zu werden, um sie zu etwas zu dr\u00e4ngen.<\/p><p>Im Nachhinein tut mir das immer leid. Aber es schmerzt oft mit anzusehen, wie Leute in ihrer Angst ertrinken oder sich sogar in ihrer suhlen und sie als Ausrede f\u00fcr alles nehmen. Ich nehme mich da nicht aus. Allerdings habe ich mir, ma\u00dfgeblich durch Paddy, angew\u00f6hnt es zu versuchen. <br \/>Und das war schon ein Schritt, der sehr lange gedauert hat. Und ich arbeite weiter dran. Ich schreibe eigentlich schon wieder viel zu viel drum herum. Was ich eigentlich sagen will, ist:<\/p><p>An Menschen mit Helfersyndrom: Es ehrt euch zu helfen. Und ja, manchmal m\u00fcsste ihr nachdr\u00fccklicher sein. Aber wie w\u00e4re es, wenn ihr euch vorher mit der Person hinsetzt, sich ihre \u00c4ngste anh\u00f6rt und vielleicht versucht, einen Mittelweg zu finden, der z. B. eine Ver\u00e4nderung vereinfacht?<br \/>Ihr m\u00f6chtet, dass es den Betroffenen gut geht. Also findet gemeinsam einen Weg. Zu viel druck ist immer schwierig und macht euch am Ende vielleicht auch kaputt. \u00c4ngste sind sehr verankert und manchmal dauert es Jahre, diese zu l\u00f6sen. Wenn \u00fcberhaupt.<\/p><p>An Betroffene: Wir sind so schwierig. Es ist viel angenehmer, sich der Angst hinzugeben, statt gegen sie anzutreten. Auch weil die Angst bei der Bek\u00e4mpfung in Panik umschwingen kann. Was uns nat\u00fcrlich am Ende noch mehr Angst macht. Aber unser Ziel sollte auch immer sein, uns weiterzuentwickeln. An dem zu wachsen, was uns Angst macht.<br \/>Stur, mit verschr\u00e4nkten Armen und schmollend in einer Ecke zu sitzen, weil jemand mal nicht so nett sagt, dass diese irrationale Angst nichts ist, solange du Menschlein x an deiner N\u00e4he hast, weil dieses Menschlein dir helfen will, bringt niemanden weiter. Am wenigstens dich.<\/p><p>Ja Druck is kacke. Aber dann hab auch den Arsch in der Hose Kompromisse einzugehen. Niemand geht diese gerne ein. Aber sie sind wichtig. Weil am Ende k\u00f6nnen zwei Dinge passieren: Du vergraulst den Menschen, der dir helfen will. Oder du gehst selbst daran zu Grunde. <br \/>Und am Ende wollen wir eine dritte M\u00f6glichkeit lieber: Wir wollen jene, die wir lieben, bei uns behalten und mit ihnen auskommen. Und das bedeutet halt auch, dass wir abstriche machen m\u00fcssen. Denn wir sind nicht allein. Und wenn uns die Angst \u00fcbermannt, haben wir welche, die uns die Hand reichen. Wir m\u00fcssen sie nur noch greifen.<\/p><p>Was alle nie vergessen d\u00fcrfen: Geduld auf allen Seiten hat Grenzen. Und Kompromisse sind die beste aller M\u00f6glichkeiten, um diese Grenzen nicht zu \u00fcberschreiten. <br \/>So. Das wars. Ich wei\u00df nicht mal mehr, ob ich das Thema eigentlich noch getroffen habe. Aber was solls. Ist mein Blog. Und das ist mein Kopf, der das fabriziert hat.<\/p><p>Your Gerry<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wundert euch bitte nicht. 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