Tellonym-Talk #1: Bist du zufrieden mit deinem Körper?

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Herzlich Willkommen zu meinem neuen Blog-Abschnitt „Tellonym-Talk“. In diesem Bereich möchte ich näher auf Fragen eingehen, die mir bei Tellonym gestellt wurden, dort aber jeglichen Rahmen der Beantwortung sprengen würde.

Die erste Frage auf die ich an dieser Stelle eingehen möchte, ist „Bist du zufrieden mit deinem Körper?“.

Generell finde ich, dass diese Frage schwer zu beantworten ist. Denn es kommt tatsächlich darauf an, wie man die Antwortweise betrachtet. Aus dem persönlichen Empfinden, der Außenwirkung, der eigene Ästhetikgeschmack. Ich möchte einmal auf alle drei eingehen.


Das persönliche Empfinden

An sich fühle ich mich wohl, so wie ich bin. Natürlich habe ich hier und da Dinge, die ich ändern lassen würde, wenn ich könnte. Aber da ist nichts bei, was absolut gravierend ist. Gut ich könnte weniger einen krummen Rücken machen, was Vorteilhaft für die Haltung und auch für die Optik nach außen.

Aber an sich, fühle ich mich wohl und finde mich Okay wie ich bin. Manchmal grummele ich zwar, weil ich so träge bin, aber das liegt tatsächlich nur an meiner persönlichen Faulheit.


Der Einfluss von außen

Und hier wird es tricky.
Oft bekommt man von seinen Mitmenschen, auf verschiedensten Arten und Weisen, signalisiert, dass man „nicht schön“ sei. Manchmal fallen auf sachen wie „zu dick“, „zu fett“, „zu irgendwas“. Dies kann tatsächlich dafür sorgen, dass das persönliche Empfinden wankt.
Und auch die tollen Medien suggerieren uns ein Bild, welches für viele, ja sehr viele, Menschen gar nicht erreichbar ist. Sei es durch Krankheiten, genetischen Veranlagungen, oder was auch immer.

Uns wird suggeriert, dass dünn, Muskulös, sportlich sexy sei. Dass es das sei, was alle Menschen unbedingt erreichen müssen um gesund zu sein. Und das ist das, was viele dazu veranlasst, sich selbst als Fett und hässlich zu betrachten.
Die Models die uns jeden Tag von Plakaten, Videos oder was auch immer anstarren, sagen uns, „Wenn du auch so aussiehst wie ich, kannst du Geld verdienen / gesünder sein / toll sein“. Aufgrund der wenigen XXL Models die in der Öffentlichkeit zu sehen sind, fühlen wir uns schlecht.

Dies kann tatsächlich dazu führen, dass man frustriert oder depressiv wird und entsprechend reagiert. Man frisst mehr, zieht sich zurück, weil man den Eindruck hat, nicht in diese Gesellschaft zu passen. Das Gefühl habe ich auch manchmal.
Wie oben schon erwähnt, spielt bei mir sicher auch die Faulheit eine Rolle. Aber letztendlich demotivieren mich z.B. diese Plakatmodels oder Pumper in den Fettweg-Studios. Vielleicht sollten die Medien einmal ihre Strategien, oder ihr Sortiment, ändern oder anpassen.


Der Ästhetikgeschmack

Mein Geschmack kommt tatsächlich auf die Intention an. Geht es z.B. um rein sexuelle Kontakte, stehe ich eher auf schlank, muskulös. Es spricht mich auf dem ersten Blick mehr an. Es sei denn, der gegenüber ist dumm wie Stroh… Dann eher nicht. ABER Ich sage , wenn es auf persönlicher Ebene passt, auch nicht nein zu Leuten, die das nicht einhalten.
Ich entspreche nicht mal Ansatzweise meinem eigenen Ästhetikgeschmack. Aber ich finde, auch wenn es vermutlich schöner wäre, dass ich ja mit mir nicht schlafen will oder eine Beziehung mit mir selbst will.

Der Geschmack der Ästhetik den man allerdings für seine Definition von „Schönheit“ hat, sollte niemals mit dem eigenen Aussehen verglichen werden. Dies kann, wie Beispiele der Z-Promis zeigen, dazu führen, dass man sich beginnt zu verunstalten.

Die Moral dieses Textes soll eigentlich sagen: Wenn du etwas wirklich ändern willst, dann tu es, wenn du kannst. Ansonsten sollte man immer daran denken, man ist schön, wie man selbst ist. Und das ist wichtig!

Gerry

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