A&R – 7: Wir müssen uns nicht lieben! (Gerry)

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Aktuell ist ein wenig Stille in dieses Projekt gekommen. Und daher möchte ich ein Thema vorziehen, was ich erst später schreiben wollte, aber dennoch gerade, aufgrund mehrerer Vorfälle, wichtig finde. Ich möchte euch daher mal eine kleine, oberflächliche, Geschichte erzählen.
Es gibt Menschen (Respektive Wuffel) die mir in den Jahren echt auf die Nerven gegangen sind. Also so richtig böse. Es gibt Menschen, mit denen ich richtig aneinandergeraten bin und es teilweise im Streit oder mit bösen Worten auseinandergegangen ist.

Doch manchmal, mal früher, mal später, habe ich die Personen dann in ungewöhnlichen Momenten erlebt. Sie sitzen z. B. alleine, obwohl sie sonst immer umringt sind von Menschen. Oder die Person schaut drein, wie 100 Tage Regenwetter, obwohl es eine Frohnatur ist. Ein Sonnenschein würde ein Freund sagen.
Eine Person, die aufgedreht ist, obwohl sie normalerweise eher ruhig ist. Und noch viele andere mögliche Situationen. Was macht man da?

Viele die ich kenne, würden vermutlich mit der Schulter zucken und ihr Leben weiter leben. Und ja, es gibt inzwischen auch Individuen, bei denen es mir genauso geht. Aber da eher aus dem Grund, weil ich ihnen versucht habe öfter zu helfen. Aber wenn überhaupt keine Selbstreflexion besteht, gebe ich irgendwann auch auf.
Aber sollte es so sein? Nein. Ich gehe, je nach Situation, entweder direkt auf die Person zu, oder zumindest nachträglich z. B. via Messenger und schaue, was da im Argen ist.

Und ihr wärt überrascht, wie offen die Menschen sind, weil sie merken „Wow. Jemand interessiert sich für mich!“. Selbst wenn man sich nicht riechen kann, nehmen die Menschen, gerade wenn es ihnen nicht gut geht, Aufmerksamkeit dankend an. Insbesondere wenn sie ehrliches Interesse zeigt. Oft reicht ein kleines Gespräch, um eine Person aufzuheitern.
Es gibt meiner Meinung nach zu wenig Menschen, die auf ihre Umwelt achten. Oft sehen wir einzelne Personen, die einsam in einer Ecke sitzen, nehmen diese aber nicht wahr. Und ich wünschte mir, dass sich das ändern würde.

Wie im Titel schon steht, müssen wir uns natürlich nicht alle mögen. Geschweige denn lieben. Aber wir können dennoch den Menschen Aufmerksamkeit schenken, denen es nicht so gut geht. Wir können aufeinander Acht geben und aufpassen, dass eben nicht schlimmere Dinge geschehen.
Nicht beachtet zu werden, wenn es einem schlecht geht, kann dafür sorgen, dass es in eine Abwärtsspirale geht.

Aber klar: Wir können nicht für jeden da sein. Und wir sind auch vielleicht nicht immer gewillt zu helfen. Unsere Hilfe wird auch nicht immer positiv angenommen. Und manchmal verschätzen wir uns auch einfach, ob jemand Aufmerksamkeit oder Hilfe braucht.
Aber ich glaube dennoch daran, dass wenn wir alle vielleicht etwas umsichtiger werden, egal ob wir jemanden kennen / mögen oder nicht, und aufeinander zugehen, wir die Community auch zu einem schöneren Platz machen können.

Pfote in Pfote.

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