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Ich wünsche allen LeserInnen (und natürlich auch allen anderen) ein erfolgreiches und gesundes, neues Jahr. Und mit dem neuen Jahr kommen, wie üblich, bei mir auch oft neue Ideen. Und in den letzten Jahren, konnte ich sie, sofern sie den Blog betrafen (GERRY365, ANGST 1 und 2, Polywoche, besondere Wuffel, etc.) auch alle umsetzen.
Einige davon waren spontane Entscheidungen, andere durchaus geplant. Und auch dieses Jahr möchte ich euch ein neues Mammutprojekt vorstellen. Doch diesmal ist es nicht für euch, sondern, und das ist der Knackpunkt, MIT EUCH!
Huch? Worum geht es hier?
Es geht darum, jedem Mitglied der Petplayer-, Fetisch- und queeren Community meinen Blog zur Verfügung zu stellen, eure Geschichten zu erzählen. Aber natürlich nicht irgendwelche Geschichten, denn sind wir mal ehrlich: Es interessiert keinen, was im nächsten Darkroom für Hüllen gefallen sind … Na gut. Vielleicht doch. Aber darum soll es hier wirklich nicht gehen. Im Gegenteil. Gerade geneigte StammleserInnen wissen, dass ich mich viel mit dem Unrat in der Community beschäftigt habe. Menschen sind zu mir gekommen, haben mir ihr Leid geklagt, oder ich habe Leid beobachtet, und darüber berichtet. Im Laufe der Zeit konnte ich mit Ratschlägen und Informationen Leute erreichen, wo es wichtig ist. Im Gehirn. Das im Kopf meine ich. Doch dieses Jahr möchte ich es ein wenig anders gestalten. Und zwar mit euch. Und dazu möchte ich eure Geschichten lesen und veröffentlichen.Was für Geschichten?
Der Titel des Projekts ist »AWARENESS & RESPECT«. Es soll um eure Gefühle zu einem sehr breit gefächerten Themengebiet gehen. Um eure Erlebnisse, die ihr mit der Welt teilen könnt. Um das, was euch vielleicht seit Jahren im Blutzirkulationsorgan hängt, ihr euch aber bisher nicht getraut habt, in Worte zu fassen. Ich habe viele kleine Geschichten die letzten Jahre auf Instagram gelesen oder selbst erlebt. Geschichten, welche mich sprachlos haben werden lassen. Geschichten, die mich wütend machten. Oder auch Geschichten, welche meine Tränendrüsen zum Brennen brachten. Es geht in diesem Projekt um folgende Themenbereiche, welche in den Petplay-, Fetisch- und queeren Communitys immer wieder auftauchen (ACHTUNG: Die Liste kann sich im Laufe des Projekts erweitern):- Psychische Krankheiten
- Respektlosigkeiten
- Fragwürdiges was ein Unwohlsein in dir ausgelöst hat
- Verbale / psychische / physische Gewalt
- Ausgegrenzt werden
- Diskriminierung / Shaming jeglicher Couleur (Kink, Gear, Age, Body, etc. pp.)
- Disabilities
- Depressionen
- Physische Krankheiten
- Nicht ernst genommen werden
Genau genommen eigentlich alles, was dir das Gefühl vermittelt, innerhalb der o. g. Communitys, nicht willkommen zu sein oder nicht dazu zu gehören. Alles, was dir auch das Gefühl gab, vielleicht fehl am Platz zu sein. Egal ob es aktuell, oder schon zehn Jahre her ist. Egal ob du es am eigenen Leib erlebt hast, oder nur mitbekommen hast.
Ich, und sicher auch viele andere, möchten wissen, was du fühlst und vielleicht auch, wie du diese Probleme, für dich, oder auch für andere, gelöst hast.
Ich möchte jedem der Interesse hat, diesen inzwischen riesigen Blog zur Verfügung stellen genau das zu tun: Sich zu offenbaren und zu zeigen: »Ich bin hier. Und so empfinde ich.«.
Aber natürlich braucht so ein Projekt auch ….
Richtlinien
Euer eingesendeter Text, den ihr über das Kontaktformular am Ende dieses Beitrags einsenden könnt, muss natürlich gewisse Richtlinien und Regeln erfüllen. Ich möchte nämlich nicht, dass mein Blog missbraucht wird:- Keine Namensnennungen
- Es ist nicht erwünscht, dass Namen von Tätern bekannt werden, die vielleicht gemobbt oder diskriminiert haben
- Keine Personenbeschreibungen
- Siehe oben
- Keine FSK 18 Beschreibungen
- Euer Text sollte mindestens 300 Worte beinhalten
- Mit weniger kann es passieren, dass das Gefühl, welches ihr vielleicht vermitteln wollt, nicht zur Geltung kommt.
- Jeder Mensch darf so viele Geschichten einsenden, wie er möchte. Allerdings nur eine Geschichte Pro Thema (z. B. Eine Geschichte zum Kinkshaming, eine zum Ageshaming und so weiter)
- Sollte jemand der Meinung sein, dass es doch zwei Geschichten zu dem gleichen Thema von ein und derselben Person geben sollte, darf diese Person mich natürlich gerne anschreiben und wir schauen, wie wir das regeln.
- Auch wenn ein Thema schon bedient wurde (z. B. Autismus in der Community), aber jemand anderes auch was dazu schreiben möchte, ist das herzlichst willkommen
Das Formular und die Folgen
Wie eben erwähnt, findet ihr das Formular am Ende dieses Blogs. Folgende Felder sind darin enthalten und auch die Begründungen warum. Alle mit »DS« markierten Daten, werden natürlich nicht veröffentlicht oder außerhalb des Verwendungszweck gespeichert:- Name (wer bist du) (Pflicht) (DS) Ich möchte natürlich wissen, wessen Geschichte ich veröffentliche.
- E-Mail-Adresse (Pflicht) (DS) Natürlich muss ich auch kommunizieren können.
- Möchtest du deine Geschichte anonym veröffentlicht habe? (Ja / Nein) (Pflicht) Das ist natürlich besonders wichtig, da ich deine Privatsphäre schützen möchte.
- Wenn nein: Unter welchen Namen soll die Geschichte veröffentlicht werden? (Freiwillig, sollte jedoch ausgefüllt werden, wenn du »nein« bei der Anonymität auswählst.)
- Möchtest du mir ein Foto für den Themenstarter zur Verfügung stellen? (Freiwillig) Dies kommt natürlich drauf an, ob du anonym bleiben möchtest oder nicht. Wenn ja, dann ist diese Frage natürlich ad absurdum. Ich brauche das Bild für den Beitragsstarter, wie du oberhalb dieses Beitrags schon beispielhaft erkennen kannst.
- Deine Geschichte (Pflicht) Das Eingabefeld für deine Geschichte findest du hier
- Wichtige Hinweise (Pflicht) Diesen Hinweisen musst du zustimmen, um deine Geschichte einsenden zu können. Diese sind wie folgt.
- Du bist dir bewusst, dass dies kein Selbsthilfeprojekt ist. Alle Tipps und Ratschläge von mir oder den Kommentaren sind nach bestem Wissen und Gewissen des jeweiligen Autors.
- Du versicherst, dass deine Geschichte der Warheit entspricht
- Deine Daten werden nur im Rahmen des AWARENESS & RESPECT Projekts, anonymisiert wenn du es wünschst, verwendet.
- Eine Datenweitergabe (Persönl. Daten und E-Mail-Adressen) an dritte wird komplett ausgeschlossen.
- Sobald deine Geschichte veröffentlicht wurde, kann diese zu keiner Zeit zurückgefordert werden. Auch eine Nachträgliche Löschung ist nicht möglich.
- Es besteht kein Recht deinerseits, und keine Pflicht meinerseits, deine Geschichte zu veröffentlichen.
- Eine Nachträgliche Anonymisierung der persönlichen Daten (Name, Foto) ist jederzeit möglich. Bitte nutze dafür das Kontakt formular auf der Take My Hand Startseite.
- DSGVO – Erklärung (Pflicht) Weil ich es muss.

8 Leuchten zu „A&R – 0: AWARENESS & RESPECT (Gerry)“
Liebster Gerry,
Da hast du dir natürlich wieder etwas großes vorgenommen, ABER!!!! Das ist großartig und ich hoffe für dich, diesem Projekt und uns allen als Community, dass dies ein großer Erfolg wird.
Ich werde mich ransetzen und Dinge zusammenschreiben. Genug Themen dafür habe ich wohl schon gesammelt, die auch garnicht mal so alt sind.
Liebste Grüße gkuOMG
Suri
Hmmm klingt nach viel Stoff,
Klingt nach viel Arbeit,
Klingt nach viel, viel……
Auf der einen Seite kann es gut sein, auf der anderen Seite aber auch wieder nicht. Denn „jede Person“ kann anklicken das ein Thema der Wahrheit entspricht, prüfen kann dies niemand.
Und naja irgendwie kann sowas aber auch nach hinten los gehen oder nicht? Nach hinten in dem Sinn das jemand ejne story schreibt, eine andere sich darin erkennt und es verschlimmert wird?
Oder auch das Menschen die ein Thema betrifft, zum Beispiel Behinderung oder Krankheit, sich davon diskriminiert fühlen könnte, wenn Schilderungen oder sowas nicht gut genug oder sicher geschildert werden…. Naja mal sehen, du wirst dir schon etwas dabei gedacht haben 🙂 gkuNotSure
Ich versteh deine Einwände durchaus. Aber wie in den Anmerkungen geschrieben, werden die Texte geprüft so dass das direkte erkennen von Personen nicht möglich ist.
Natürlich kann die betreffende Person sich wiedererkennen, aber das hat wieder was mit awareness zu tun. Merken das man was falsch gemacht hat.
Außerdem geht es hier um Erfahrungen und Emotionen eines Individuums. Und ich glaube du hast das mit den Behinderungen falsch verstanden. Es geht hierbei um Problemen wegen einer Behinderung. Also Person A ist behindert und wurde dadurch ausgeschlossen.
Ich wage an dieser Stelle zu bezweifeln, dass sich andere behinderte dadurch selbst diskriminiert fühlen würden. Zumal anschließend jeder die Möglichkeit hat, seine eigenen Erfahrungen und Gefühle zu schildern.
Nochmal: es geht hier um die Gefühlwelt einzelner Menschen ohne berücksichtigen zu müssen, wie sich andere dabei fühlen. Es geht darum, seinem eigenen Inneren Ausdruck zu verleihen.
Danke aber für deinen Einwand.
P.s. auch wenn es nicht so aussieht, liegt die viele Arbeit am Ende bei mir.
Na das die Arbeit an dir liegt ist offensichtlich, da ich nicht denke das du dir da ein stab an Menschen zu holst die alles lesen und prüfen werden…..
Auch das mit dem beispiel „Behinderung“ habe ich sehr wohl verstanden :).
Oft sind viele location nicht barrierefrei, obwohl es so angepriesen wird, doch steht man als behinderter dann dort ist man am popo…. Und ich selbst bin zu 100% schwerstbehindert mit passenden Merkzeichen.
Daher weiß ich sehr gut das auch ein vermeintlich gut gemeinter Text zusätzlich „schaden“ bewirken kann.. Aber seis drum….. Es geht ja nicht um mich 🙂
Klar sind solche Probleme ärgerlich. Aber um sowas geht es nicht direkt. Es geht um zwischenmenschliche Probleme denen wir überall begegnen. Und das Projekt soll genau das aufzeigen. Wo diese liegen, wie wir daran arbeiten können und wie jeder einzelne von uns mit seinem Handeln für eine bessere Community sorgen kann.
Hmmm, ja ok, dann ist das Thema diskriminierung tief gehalten?
Wenn man sowas wie in meinem Beispiel nicht schreiben sollte??
Ok ja…. Und sind wir mal ehrlich, wir sind Menschen, Menschen ist streiten ja quasi in den Genen verervt😁🫣
Wo fängt mobbing an?
Der eine mag keine dicken Menschen und macht sich ein spass daraus… Der andere mag keine dünnen… Usw usw..
Naja ich bin gespannt was für Geschichten, storys oder auch Ansichten zu Tage kommen, denn manchmal kann die eigene Sichtweise auf etwas auch nur ein Trugschluss sein oder ein missverstanden Wort…
Das was du machst is whataboutism. Es geht hier um das Empfinden EINER Person pro Beitrag. Die mangelnde barrierefreiheit in einem Club zu bemängeln, hilft nicht zu diesem Projekt. Der Club den es betrifft würde nie genannt werden. Wie drin steht: keine Nennung. Keine identifizierbaren Beschreibungen.
Und das „wo fängt Mobbing an“ zeigt sehr gut, dass du nicht verstehen möchtest, worum es hier geht.
Und nur weil einer dicke Körperform nicht mag, ist das nicht Mobbing. Wenn jemand aber dumme Sprüche über dicke Menschen von sich gibt, und sich eine Person schlecht deswegen führt, ist das body shaming.
Lies dir bitte noch einmal den Beitrag durch und versuche zu verstehen, was das hier erreichen möchte.
Das mit der location war nur ein Beispiel, zugegeben ein dramatisches, aber ich persönlich schau mir soweit möglich immer erst eine location via Google an oder via Webseite, nochmal soweit möglich.
Und ich betreibe hier gar nichts, sondern es war ledeglich nur eine Frage in wieweit ich es verstanden habe. Den es soll ja auch Menschen geben, die lesen einen Text, können aber gewisse Schwerpunkte nicht erkennen und auch dadurch geschehen Fehler.
Fehlende Leichte Sprache oder einfache Sprache.
Ist auch eine Art, die es viel zu häufig im Internet gibt, eine fehlende Barriere für Menschen mit kognitiven Störungen, soll aber kein Angriff sein. Soll nur zeigen das ich deinen Text tatsächlich nicht verstanden habe, weil zu lang, zu viele Wörter und so 🙂
Und jeder Mensch sieht nicht in alles und jedem eine diskriminierung, ich bin wie gesgat behindert und auch „dick“ betreibe jedoch kein bodyshaming oder fühle mich direkt angegriffen. Aber so wie ich sind natürlich auch verdammt viele Menschen unterwegs die sehr sensibel sind und auf sowas sehr sensibel reagieren, da hast du recht. Und ich gehe davon aus, das genau diese personengruppe(n) sich angesprochen fühlen werden.
Jedenfalls hat so die eigene Empfindung und Sicht eine Plattform an der sie gesammelt und veröffentlicht werden. Was ja auch sein gutes haben kann, andere Menschen wie ich, lesen sie, und sehen evtl. Durch die Augen der betreffenden Person und sensibilisieren sich dadurch etwas
. Jedenfalls ist es ein Versuch den du machst dieses Denken hervorzuheben, hoffe ich das ich es so jetzt richtig verstanden habe ohne dich in deinen harten Worten wiederzufinden