Luxuria - Wollust
Luxuria ist nicht nur Sexualität. Es ist die Suche nach Intensität, nach Reiz, nach dem Gefühl, überhaupt etwas zu spüren. Diese Kategorie befasst sich mit all den Momenten, in denen man versucht hat, die innere Stille, Leere oder Taubheit durch äußere Intensität zu überdecken.
Wollust ist der Versuch, sich selbst zu fühlen, wenn der Körper oder die Psyche ansonsten zu wenig Rückmeldung geben.
Hier geht es nicht um Peinlichkeiten oder Rechtfertigungen, sondern um klare Reflexion: Warum brauche ich manchmal mehr Reiz als andere? Warum suche ich bestimmte Erlebnisse oder Dynamiken? Warum ersetzen Sinnesreize oft echte Nähe?
Diese Texte beleuchten, wie Luxuria als Ventil funktioniert: impulsiv, triebhaft, manchmal eskapistisch — aber nie ohne Grund.
Es geht darum, zu erkennen, welche Rolle Lust in der Selbstregulation spielt, wo sie Druck ablässt, wo sie kompensiert und wo sie vielleicht sogar schadlos ist.
Luxuria in dieser Kategorie ist ein nüchterner Blick auf die eigenen Intensitäten: auf die Suche nach Gefühl, nach Bestätigung, nach Körperlichkeit, nach Ablenkung. Es ist ein Ort, an dem man benennt, wie viel davon Überforderung lindern soll und wie viel Ausdruck echter Sehnsucht ist.
Keine Romantisierung. Keine Selbstabwertung. Nur Klarheit.
Ich beschäftige mich damit, weil Begehren bei mir oft nicht körperlich ist, sondern der Versuch, ein inneres Loch zu füllen. Luxus und Lust sind Fluchtventile. Ich will entkoppeln, was echt ist – und was nur Betäubung. Und auch um Bremsen zu lösen, welche mich am Entdecken hindern. Und wie ich Dinge am Ende doch entdecken konnte.
Beiträge

Luxuria #1 – Hate**** – Wutabbau beim Sex (oder doch falsche Wahrnehmung anderer?)
Vorbemerkung: Worum es hier (nicht) geht Ja. Der Titel ist sehr lang. Sorry. Aber ich konnte es nicht anders beschreiben.