Invidia - Neid
Invidia ist kein kindliches „Ich will, was du hast“. Es ist der Schmerz darüber, dass man glaubt, selbst nicht dorthin zu kommen. Neid entsteht dort, wo man zu wenig Möglichkeit, zu wenig Kontrolle oder zu wenig Hoffnung sieht.
In dieser Kategorie geht es um die nüchterne Auseinandersetzung mit Vergleichen: Momente, in denen andere etwas hatten, das man selbst vermisst hat — Stabilität, Gesundheit, Nähe, Anerkennung, Energie.
Invidia zeigt, wo Frust und Trauer zusammenlaufen. Neid ist der Hinweis darauf, dass ein unerfülltes Bedürfnis existiert.
Diese Beiträge beleuchten Situationen, in denen man sich selbst als „weniger“ erlebt hat — nicht objektiv, sondern subjektiv. Die Texte stellen nicht die anderen in den Mittelpunkt, sondern die eigenen Defiziterfahrungen.
Invidia zeigt: Neid ist oft Traurigkeit in anderer Form.
Ich arbeite daran, weil Neid für mich weniger Missgunst ist und mehr Selbstzweifel. Es zeigt mir genau, wo ich mich kleiner mache, als ich bin. Ich will diese Stellen nicht länger ignorieren.
Beiträge

Avaritia #1 – Mehr Spiele, mehr Unterhaltung … MEHR!
Die entstandene Lücke Einige, die meinen Blog schon vor der Restrukturierung kennen, wissen, dass ich in meiner Jugend doch mehr